SUBJECT>zur Hygrocybe POSTER>klaas EMAIL>zaphod999@gmail.com DATE>1290539781 IP_ADDRESS>p5B20E35A.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa0zdh.x9QmpA PREVIOUS>198587 NEXT> 198629 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo zusammen,
vielleicht kann ich ja noch etwas zur Verwirrung beisteuern... ;) - ein paar Daten zu dem mitgenommenen (und inzw. etwas geschrumpften) Exemplar:
Hut: Durchmesser = 75 mm. Grundfarbe beige/bräunlich, zum Rand hin heller, Mitte dunkler mit Buckel, etwas seidig-silbrig überfasert. Hutrand stark wellig, teils eingerissen. Huthaut bis nahe zur Mitte abziehbar.
Lamellen: Beige, dick, zart kerbig, leicht anastomisierend, ausgebuchtet, mit Zahn herablaufend.
Stiel: Länge = 85 mm, Durchmesser: bis 19 mm. Außen glatt, etwas heller beige als der Hutrand, Basis etwas braun (vielleicht auch nur von der Erde verfärbt). An Druckstellen scheinbar gelblich-glasige Flecken hinterlassend. Im Schnitt innen voll, faserig-wattig bis in den Hut hinein.
Geruch: etwas erdig, aber nicht aufdringlich und bei meiner Nase nicht vertrauenswert.
Und, Überraschung: Stiel in der unteren Hälfte nach dem Durchschneiden innerhalb weniger Minuten stellenweise rötlich verfärbend, wenn ich die Farbe bei dem Kunstlicht jetzt richtig deute.
Ich unwissender Tor, der zuerst an H. borealis dachte, H./C. berkeleyi eigentlich ausgeschlossen und H. fornicata nicht in Betracht gezogen hatte, nebenbei keinen von denen kenne, bin so klug als wie zuvor. Lediglich bei berkeleyi finde ich einen Hinweis zu ocker eintrocknend.
Hilft euch das weiter?
Anbei noch ein paar geblitzdingste Bilder von eben.
Soweit schon vielen Dank an alle, auch für den Hinweis zum kleinen roten Asco!
Viele Grüße,
Klaas