SUBJECT>Re: Bestimmungshilfe beim Substrat... POSTER>Ingo Wagner EMAIL>Ingo.Wagner.Pilze@googlemail.com DATE>1293469263 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>212.126.194.230 PASSWORD>aay4PP.EG25mc PREVIOUS>199562 NEXT> 199564 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Martin!
Schönes Makrobild ist dir da wieder gelungen!
Erstaunt bin ich auch, dass du dem Hymenoscyphus für die Witterung der letzten Wochen noch so viel entlocken kannst. Ist zumindest besser in Schuss als die wenigen, die es bei mir im Winter unter das Mikro geschafft haben.
Einfallen tut mir nichts geniales dazu. Weil ich die Tücken der frostlichen Verformungen aber glaube etwas einschätzen zu können, würde mich die Form von nichtkeimenden Jungsporen interessieren, falls da noch welche zu finden sind.
Sicherlich wirst du nächstes Jahr etwas früher "ernten", nachdem du jetzt weißt, wo der wächst. Vielleicht kommt man ihm dann auf die Schliche.
: Im Schnitt ist im Subhymenium eine aschgraue Schicht (mit Kristallen?) zu
: sehen.
Die graublaue Schicht unter dem Hymenium würde ich zunächst als Lufteinschlüsse interpretieren. Schätze, dass sich dieses Farbspiel mit weiterem Druck auf das Präparat aufgelöst hat? Und dann auch nichts Kristallähnliches zu sehen war?
: Paraphysen: zylindrisch, oberhalb Septum mit stärkerem Dm., im oberen Teil
: mit zahlreichen Guttulen gefüllt.
Die Verdickung der Paraphysen ab Septe aufwärts würde ich auch nicht überbewerten. Oft ist es so, dass Teile mit Inhalt durch Lichtbrechung etwas dicker erscheinen. Bei Mollisia mit ihren Vakuolen ist das auch immer schön zu beobachten. Allerdings, wenn du Paraphysen ohne Inhalt mit diesem Effekt findest, nehme ich das wieder zurück (glaube ich aber nicht!).
Alles meine persönliche Theorie und durch nichts fundiert!
VG Ingo W