SUBJECT>Re: Erbitte Meinungen POSTER>pilzmann EMAIL>peter-pilzmann@web.de DATE>1294259919 IP_ADDRESS>ip-178-202-252-240.unitymediagroup.de PASSWORD>aapbO9F/vlWwo PREVIOUS>199711 NEXT> 199737 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Harald,

der stinknormale Karbolegerling ist bei aller Bandbreite (agg.) wohl kaum so fein geschuppt. Meine Perlhühner waren deutlich schwärzer geschuppt. Insofern bin auch ich der Meinung: Rebhuhn (non ornis).
Zu denken gibt diesbezüglich aber der Schlüssel des wundersamer Weise kürzlich doch noch erschienenen Bandes Nr. 5 der Großpilze Baden-Württembergs. Hier kommt man, mit nichts Weiterem als deinem einen Foto versehen, schnurstracks über 1., 2. nach 3.: Agaricus pseudopratensis, dem Falschen Wiesen-Egerling. Nun ja, wenn er im Laubwald gefunden wurde, hätte der deutsche Name wohl seine Berechtigung ;-).
Auf dieselbe Art stößt man mit demselben Schlüssel aber auch über 1., 2*, auf 6. Da ist der Fkp. kleiner (> 5 cm Hutdurchmesser), heller (aber nicht unbedingt feiner); nach der „Lex jesko“ also ein „sonstiges Huhn.

Mach was draus, aber mach dich nicht verrückt und dreh uns daraus keinen Strick, Peter!