SUBJECT>Re: Und eine Frage dazu... POSTER>Schnuffel EMAIL>gerh.guth@t-online.de DATE>1295549385 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p4FF77C1D.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaZxXjiPdkil2 PREVIOUS>200181 NEXT> 200197 200223 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Ich finde den Fund insofern bemerkenswert, dass als Substrat bisher
: ausschliesslich liegende Ästchen von Abies alba angegeben wird.

: Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen.
: Ich hatte ihn auf Aestchen von kaum einem Zentimeter Durchmesser.

: In obigen Beitrag sehen wir ihn auf einer Schnittstelle wachsen!

: Weiss jemand etwas darüber?

: Nochmals die Frage: Hat jemand den Pilz schon an einer Schnittstelle gesehen?

Hallo Harald Andres,

wegen Mangels an Tannen habe ich den noch nie gesehen.

Es würde mich aber nie wundern, wenn ein Pilz, der normalerweise auf Ästchen wächst, auch an Schnittstellen gefunden wird. Vielleicht ist es nur die Häufigkeit des betreffenden Substrats. Ich kann mir gut vorstellen, dass in Tannenbeständen wesentlich mehr Ästchen herumliegen als Stämme mit Schnittstellen.
Um bei violettlichen Pilzen zu bleiben, der Violetter Lederporling (Trichaptum abietinum) wächst ja auch am häufigsten auf Rinde liegender Äste und Stämme, aber auch an Schnittstellen, wie auch auf dem Foto von "baumhaus" zu sehen ist.

Gruß - Schnuffel