SUBJECT>Re: Heute ging es weiter POSTER>michaelk EMAIL>michael.bischof3@googlemail.com DATE>1303915773 IP_ADDRESS>dsl88-226-48871.ttnet.net.tr PASSWORD>aa86DNDICLqDo PREVIOUS>203427 NEXT> 203438 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Resultat: nicht schlecht, aber in keiner Weise umwerfend. Würde der Reiz des
: selbst Gesammelten beim Essen fehlen würde man urteilen: es ist den
: (finanziellen) Aufwand nicht wert. Daher wohl empfiehlt man getrocknete
: Morcheln, weil die wirklich viel intensiver schmecken.

(Schade, dass man einen Beitrag nicht nachträglich bearbeiten kann)

Über Geschmack läßt sich nicht streiten. Akzeptiert.
Aber noch eine Bemerkung dazu: Morcheln haben wirklich einen edlen, eigenwilligen/eigenen Geschmack. Aber auch in der würzigsten Form, die mir bisher untergekommen ist, würde ich sie nur mit zurückhaltendem Aroma daher kommenden anderen Lebensmitteln kombinieren wollen. Ich habe dafür Hähnchenbrust genommen. Nach meiner Erfahrung sollte man Pilze immer mit irgendetwas Eiweißhaltigen erhitzen, weil dann nicht nur ihr Eigenaroma vertieft wird, sondern auch das der Beilagen. Nur ganz wenig Schalotten dazu, Sahne, eine winzige Menge Zimt, frischer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und am Schluß etwa Sherry.

Als Vergleich zu anderen Pilzen würde ich jetzt Terfezia heranziehen. Auch mit einem sehr edlen, ungewöhnlichen, aber sehr zartem Eigengeschmack, der es m.E. nach angeraten erscheinen läßt, nur mit speziell getrockneten Pilzen zu kochen und diese auf keinen Fall kaputt zu würzen. Die richtigen Waldpilze, die ich kenne (Maipilze zähle ich auch dazu) schmecken nach etwas ganz Anderem.

Gruß,

Michael Bischof