SUBJECT>Röhrlinge bei Balsampappel POSTER>jesko EMAIL>jesko.kleine@gmx.de DATE>1316650341 IP_ADDRESS>93.217.237.237 PASSWORD>aaS36LRlJMPC6 PREVIOUS> NEXT> 211872 211873 211882 211893 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Die Westliche Balsampappel (Populus trichocarpa oder deren züchterische Weiterentwicklungen) stand anscheinend bei den Rekultivierungsplanern der Braunkohlentagebaue im Leipziger Südraum ganz hoch im Kurs, und so haben sie uns einige Flächen mit solchen Pappelplantagen beschert. Die pilzreichsten Habitate sind das bestimmt nicht, und wer Röhrlinge sucht, wird in der Tagebaufolgelandschaft wohl bei Birken, Eichen und Espen schneller fündig.
Bei den Balsampappeln prägen andere Mykorrhizapartner das Bild. Auffällig sind die großen Mengen an riesigen Rosascheckigen Milchlingen (Lactarius controversus) und Kremplingen (Paxillus involutus ss.l., wahrscheinlich alles Paxillus validus). Später im Jahr gesellen sich dann auch die Pappelritterlinge(Tricholoma populinum) hinzu. Mit den dort vorkommenden Cortinariaceaen will ich jetzt nicht langweilen. Aber Röhrlinge – das kommt eher selten vor. Doch heute hat’s mal geklappt: