SUBJECT>Re: Nur mal nachgefragt POSTER>jesko EMAIL>jesko.kleine@gmx.de DATE>1316819102 IP_ADDRESS>93.217.225.51 PASSWORD>aaS36LRlJMPC6 PREVIOUS>211951 NEXT> 212036 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Christian,
: ... Mit "parvus-Typ"
: wollte ich zum Ausdruck bringen, dass der Stiel in die Knolle etwas
: eingenapft ist. Da habe ich mich etwas mißverständlich ausgedrückt. Die
: Knolle war aber nicht so tellerförmig wie z.B. beim parvus in BK Band 5.
Nein, das war nicht missverständlich. Der parvus der Schweizer (was auch immer das ist) ist sicher eher eine Extremform. Ich frage mich, ob subgracilis, den ich nicht kenne, nicht eher eine kleinere Knolle haben sollte.
: Ich muss ehrlich gestehen, dass ich catharinae nicht kenne. Deiner Frage
: nach aber vermute ich, dass es die "kleine" Art mit langem Stiel
: und flacher Knolle ist. Wenn ja, kenne ich diese Art aus unseren
: Kalkbuchenwäldern.
C. catharinae ist die in CFP auf Tafel B53 dargestellte Art (ut C. calochrous var. parvus) und wohl im Übrigen auch der calochrous von Moser. Der Hut ist typischerweise recht hell, der Habitus muss aber nicht immer so schlank sein. Im Laubwald ist es praktisch die Art mit weißen Rhizomorphen, die mit KOH auf Hut und an Knollenunterseite rosarot färbt.
: Kann man subgracilis und catharinae auch anhand anderer Merkmale
: unterscheiden als wie an der Ökologie?
Das war genau meine Frage.
Viele Grüße
: Christian