SUBJECT>Re: Nachgefragt POSTER>Gernot EMAIL>Gernot.Friebes@gmx.at DATE>1318719349 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>d91-128-126-108.cust.tele2.at PASSWORD>aaPBDgEtN9b5A PREVIOUS>213533 NEXT> 213640 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo,

Hydnum rufescens ist auch genetisch eine gute Art (siehe Ostrow & Beenken in ZMykol 70(2) sowie Grebenc et al. bzw. Grebenc et al. in Anales del Jardín Botánico de Madrid, Vol. 66, Núm. 1, 2009, "Ribosomal ITS diversity among the European species of the genus Hydnum (Hydnaceae)"). Makroskopisch sollte man diese Art jedoch nicht mehr bestimmen, da es mit Hydnum ellipsosporum einen ohne Mikroskop kaum (nicht?) zu unterscheidenden Doppelgänger gibt. Ein Blick auf die Sporen schafft jedoch relativ schnell Klarheit (rundlich bei H. rufescens und auch H. repandum, ellipsoid bei H. ellipsosporum). Übrigens zeigt die zweite Arbeit von Grebenc et al., dass sich unter H. rufescens und H. repandum einige "kryptische Arten" verstecken könnten, die genetisch zu trennen sind aber morphologisch keine (bekannten) Unterschiede aufweisen. Es bleibt also noch spannend in dieser Gruppe.

Schöne Grüße
Gernot