SUBJECT>Beweisen wir’s ihnen doch! POSTER>jesko EMAIL>jesko.kleine@gmx.de DATE>1329518399 IP_ADDRESS>p5DD9ED9D.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaS36LRlJMPC6 PREVIOUS>218988 NEXT> 219053 219060 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Ich hoffe, Klaus, Karl und Dirk verübeln mir diesen kleinen Aufruf, das bislang unangefochtene NRW-Primat zu brechen, nicht. Schließlich dient er nur dazu, der Verbreitung des Braunsporigen Pappelhängeröhrchens auf die Spur zu kommen.
Wie Klaus mir schrieb, dürfte es an potentiell geeigneten Habitaten für diese Art eigentlich fast nirgends fehlen. Das würde ich eigentlich auch denken wollen, denn mein Fundort ist ziemlich banal: einer der sogenannten Schuttberge, also eine innerstädtischen Halde, auf die nach dem Krieg und sonstigen Stadtumbaumaßnahmen Gebäudereste verbracht und mit einer dünnen Erdschicht abgedeckt wurden, und die heute ziemlich wild mit Robinien, Bergahorn, Holunder, Clematis-Ranken, Brombeergestrüpp usw. und eben auch Pappelhybriden bestanden ist. Ein 0-8-15-Ruderalstandort, wie es ihn allenthalben geben sollte.
Einige vielleicht 20 bis 30 cm dicke Pappelstämme machen nun nicht mehr den frischsten Eindruck und haben sich auf 45° oder tiefer begeben.
So wie der hier in etwa zweieinhalb Meter Höhe – das ist einer der interessanten (zum Glück bin ich etwas größer gewachsen).
Auf der Unterseite sind doch ein paar weiße bis etwas karamellbräunlich überfärbte Flecken zu erkennen, und das auch aus über einem Meter Abstand.
Suchen wir uns mal einen Stamm auf Augenhöhe.
Da ist doch ordentlich was dran. Man sieht ja auch schon gut, dass der Belag gewissermaßen Struktur hat.
Die Pilze selbst sind dann natürlich echte Winzlinge:
Dann gilt es freilich, die Mikros zu checken. Ein nützlicher Link mit den nötigen Literaturangaben ist hier:
http://www.natur-in-nrw.de/HTML/Pilze/Agaricales/PA-697.html
Kurzum, ich denke, potentiell geeignete Standorte, an denen man nach Phaeosolenia platensis (Phaeosolenia densa ???was muss hier stehen???) gezielt suchen könnte, haben viele in ihrer Nähe.