SUBJECT>Re: Ob der wirklich selten ist? (Asco) POSTER>Ingo Wagner EMAIL>Ingo.Wagner.Pilze@googlemail.com DATE>1334083740 IP_ADDRESS>212.126.194.118 PASSWORD>aay4PP.EG25mc PREVIOUS>220448 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Hallo Ingo,

: Vielleicht liegt die mal positive und mal negative Jodreaktion ja daran, dass
: "Lugol's solution is often too weak..." ist, wie Zotto in

: Baral, H.-O. (1987): Lugol's solution/IKI versus Melzer's reagent:
: hemiamyloidity, a universal feature of the ascus wall. Mycotaxon 29:401

: schreibt, jedenfalls von Clemencon (Methods for Working with Macrofungi : 35)
: so zitiert.
: Bei Clemencon heißt die konzentriertere IKI-Lösung dann ja auch treffend
: Baral und man könnte die Jod-Reaktionen vielleicht noch einmal damit
: überprüfen.

: LG, Jens

Hallo Jens!

Ich habe eigentlich noch kein Versagen mit meinem Lugol festgestellt. Geht, wie es sein muss, auch rote Reaktionen "kann es noch".

Ich habe bei der Pyrenopeziza mal einen Nachtest mit Melzer gemacht, wie zu erwarten, auch hier jod-negativ:

Und wie gesagt, hatte ja auch Torsten Richter die eine Kollektion schon untersucht und ebenfalls IKI-negativ notiert und auf der Zotto-DVD sind beide Reaktionstypen dokumentiert, also muss da schon was dran sein.

So richtig weiß ich nicht, ob man überhaupt schon eine Theorie hat, wozu die eingelagerte Stärke(?) in den Apikalringen gut ist oder was es für Vorteile oder Nachteile bringt.
Vielleicht findet hier bei der Art auch einfach eine Auseinanderentwicklung statt.
Kommt auf jeden Fall so häufig nicht vor, denke ich.

VG Ingo W