SUBJECT>Re: Heute war ich Bechern ! POSTER>Schnuffel EMAIL>gerh.guth@t-online.de DATE>1337372699 IP_ADDRESS>p5B17FC59.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaZxXjiPdkil2 PREVIOUS>221878 NEXT> 221883 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Ich hoffe doch, an der Unterseite eines auf dem Boden liegenden Fichtenbrettes?
: Dann stehen die Chancen gut für Hyaloscypha aureliella/britannica.
: Die haben als markantes Merkmal, wenn ganz sensibel präpariert, viele kleine
: Harzklumpen an den Haaren. Bei recht reifen Bechern schillern die manchmal
: dann goldig, daher auch der wissenschaftliche Name.

: Das wäre auf jeden Fall ein recht häufiger kleiner Weißer an der Unterseite
: von dickerem, wenig morschem Nadelholz. An so dickeren Holzstücken, die
: bei Baumfällarbeiten übrigbleiben und etwas länger liegen ist er beinahe
: mit Ansage zu finden, auch eingestürzte alte Hochstände nimmt er gern an.

: Ansonsten gibt es in der Größenordnung und Farbe wahrscheinlich bei uns so um
: die 200 Arten (reicht das?) in verschiedenen Gattungen, die sich alle per
: Auge betrachtet mehr oder weniger ähnlich sind.
: Um da einen makroskopischen Vorschlag zu riskieren, müsste man wenigstens,
: wie in Hartmuts Fall, das Substrat/Fundumstände gesagt bekommen.

Hallo Ingo,

Deine potentielle Beschreibung der Fundumstände trifft fast in allen Punkten zu. Nur, das Brett lag nicht auf dem Boden, sondern in einem Haufen von Fichtenholzabfällen, die beim machinellen Zersägen von Fichtenstämmen zu Brettern vor Ort seit Frühjahr letzten oder vorletzten Jahres im Wald verblieben sind. In den Asci waren noch keine Sporen zu erkennen, deshalb habe ich die Betimmung zunächst nicht weiterverfolgt.
Ich danke Dir für denTipp, der mir vielleicht lange Umwege ersparen wird.
Das Sustrat bei Hartmuts Becherchen sieht mir auch nach Fichte aus.

Gruß - Schnuffel