SUBJECT>Re: Frage zu Lärchen-Röhrling: S. bresadolae? POSTER>Stephan Weißer EMAIL>das.krokodil@web.de DATE>1347433670 IP_ADDRESS>p5B256F67.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaIi1Glzbu2XM PREVIOUS>226264 NEXT> 226266 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Für S. viscidus ist mir der Pilz zu wenig grau,
Solch braune Lärchenröhrlinge sind mir auch schon untergekommen, vorzugsweise im Hochgebirge, sogar cremeweißliche habe ich schon einmal auf einem Friedhof entdeckt. Suillus viscidus scheint, was die Hut- und Stielfarbe angeht, ziemlich variabel zu sein. Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist für Suillus bresadolae die Kombination aus grauer Röhrenschicht UND leuchtendgelbem Velum maßgeblich. Die Hutfarbe ist dagegen zweitrangig.
: und für S. tridentius
: dürften die Röhren nicht grau sein.
Korrekt. Das ist nicht Suillus tridentinus.
: Was meint Ihr dazu?
Zwischen Suillus viscidus und Suillus grevillei soll es lt. Literatur fließende Übergänge geben. Nach meinen Erfahrungen würde ich dieser Aussage zustimmen.
Man könnte auch einmal die Pilze forschungshalber längs durchschneiden und beobachten, ob und wo genau das Hellgrau des Fleisches in Gelb übergeht (oft in der Stielmitte) bzw. ob und wie stark das Fleisch blaut (manchmal ziemlich stark, wie bei einer Marone).