SUBJECT>Re: Hymenoscyphus cf. epiphyllus? (u.a.) POSTER>Ingo Wagner EMAIL>Ingo.Wagner.Pilze@googlemail.com DATE>1347666537 IP_ADDRESS>195.2.190.40 PASSWORD>aay4PP.EG25mc PREVIOUS>226257 NEXT> 226336 226380 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Klaas!
Macht Spaß, deine Doku anzuschauen. Da bleibt ja überhaupt kein Wunsch offen.
So, wie du die ökologischen Verhältnisse schilderst (also eher trocken, auch auf Laub, und häufig (überspringend?) auf Äste) und das, was man auf den Makros sieht (fette Apos, kurzgestielt, Größe bis 5 mm), die ganz frisch weiße Außenseite oder ein weißer Rand, das alles würde für mich ausreichen, dem Pilz genau den Namen zu verpassen, den du vorschlägst. Eigentlich sehe ich überhaupt nichts, was gegen H. epiphyllus spricht.
Der Becherling ist übrigens irgendwie ein Rätsel für mich, seine konkreten Ansprüche habe ich noch nicht begriffen. Ich finde den eigentlich hauptsächlich im Spätsommer, und dann nur in einem Waldgebiet auf Sand und natürlich in der Laubschicht auf Eichenblättern und auf Eichenästen (überspringend?). An anderen, m. E. nach ähnlichen Standorten, ist er nicht aufzuspüren.
Auch befürchte ich, dass es weitere Becherchen genau mit diesen Mikroeigenschaften gibt, die sich aber ökologisch unterscheiden.
Viele Grüße
Ingo W