SUBJECT>Re: Schwefelporling essen? POSTER>Sollingschreck EMAIL>holger_foerster@web.de DATE>1348729837 IP_ADDRESS>gw94.kgrz-ks.de PASSWORD>aasXe4ui.8brQ PREVIOUS>226744 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Guten Morgen an alle,

es ist ja schon viel zur Zubereitung gesagt worden. Hier mal meine Rezepte, vor allem das 2. müsst Ihr mal ausprobieren und eine "Blinde Verkostung" mit Freunden machen!!!!

Ein klassisches Rezept mit dem Schwefelporling

Schefelporlinge in Salzwasser blanchiert und paniert

Die Fruchtkörper putzen (dabei am Ansatz auf eingewachsene Rindenstücke achten) und in kleinere Stücke zerlegen. Wer lieber etwas Großes auf dem Teller liegen hat, kann die Pilze auch ganz lassen - sofern sie in die Pfanne passen.

Danach Semmeln in Scheiben schneiden, auf dem Grill goldbraun toasten und anschließend im Küchenhäcksler zu Brösel verarbeiten (man kann aber auch fertiges Paniermehl nehmen). Derweil die Pilze für etwa 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Danach rausnehmen, abtropfen lassen und in Ei sowie den Semmelbröseln wenden. Das Ei zuvor salzen, aber vorsichtig, weil die Pilze ja bereits im Salzwasser waren, und pfeffern, am besten mit frisch gemahlenem Weißen. Anschließend in eine Pfanne neutrales Öl geben, mit etwas Butter geschmacklich aufwerten und die panierten Schwefelporlinge auf mittlerer Hitze knusprig rausbraten als Beilage bieten sich Kroketten oder Pommes an. bon appétit!

Der Geschmack geht tatsächlich in Richtung Putenschnitzel, wirklich sehr delikat. Kein Wunder, dass er in den Staaten als "Chicken of the Woods" bekannt ist. Der Pilz schmeckt auch natur mit Bärlauch- oder Kräuterbutter hervorragend.

Rezept 2. Eingelegter Porling (Slekrotien eignet sich auch)

Genauso wie in Rezept 1 blanchieren, anschließen die unpanierten Stücke (am Besten in Scheiben, 1cm dick, 4-6cm lang) in Öl bei leichter Hitze anbraten, würzen nach persönlichem Geschmack, nach und nach mit Gemüsebrühe ablöschen.

Schafskäse in Würfel schneiden, Knoblauchzehen und Oliven vierteln, alles unter die Pilze rühren und warm in ein Gefäß füllen (am Besten in einen Gröppen)
Abdecken und ein paar Tage kalt stellen. Eignet sich ideal als Beilage zum Abendbrot u.ä.

Bei mir dauert es meistens nur einen Tag, dann muss ich schon mal probieren.