SUBJECT>Re: Niedersächische Ascos Teil 2 a: Gnomonia ceres POSTER>jesko EMAIL>jesko.kleine@gmx.de DATE>1368833862 IP_ADDRESS>p5DD9EF1F.dip0.t-ipconnect.de PASSWORD>aaS36LRlJMPC6 PREVIOUS>232739 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Eike,
an Blättern von Rhus habe ich nie gesucht, mir fallen auch in meinen Sammelgebieten keine nennenswerten Essigbaumbestände ein, die nicht hinter einem Zaun lägen oder mit Laubpustern und Laubharkern „gepflegt“ werden, um dort überwinterte Blätter absuchen zu können. Bei einigen Arten ist bei mir trotz reichlichen und Substratangebots und gezielter Nachsuche noch Fehlanzeige, z.B. Apiognomonia veneta an Platanus, ein paar andere Substrate haben zumindest in meinem Sammelgebiet mehrfach recht schnellen Erfolg gebracht, z.B. Juglans regia (Ophiognomonia leptostyla, praktisch immer gefunden), Tilia (Ophiognomonia melanostyla, ganz gut zu finden), Corylus avellana (Gnomonia gnomon ist gut verbreitet, andere Arten, die an diesem Substrat vorkommen, habe ich noch nicht gesehen), Alnus glutinosa (Ophiognomonia ischnostyla), Quercus petraea (Ophiognomonia setacea, ziemlich häufig an diesem Substrat, an Q. robur an denselben Stellen nicht gefunden) und freilich Acer specc. (neben der sehr häufigen Apiognomonia hystrix hatte ich mehrfach das, was mikroskopisch zumindest wie Ophiognomonia setacea aussieht, ob sie es dann auch ist, sei mal dahingestellt).
Ich wollte mir eigentlich immer mal einen synoptischen Schlüssel für Gnomonia ss. l. machen, also eine Tabelle mit den Arten, den Substraten und den wesentlichen Bestimmungsmerkmalen. Da hätte man auch gleich einen Überblick, wonach man gezielt schauen kann, denn diese Pilze sieht man schließlich nicht en passant. Aber bislang hat mir leider die Zeit gefehlt.
Viele Grüße,
Jesko