SUBJECT>Re:Hallo Stefan (McMuck) das ist ..... POSTER>Der Juergen EMAIL>juergen.marqua@arcor.de DATE>1372164893 IP_ADDRESS>HSI-KBW-078-043-073-186.hsi4.kabel-badenwuerttemberg.de PASSWORD>aaW3H9HFhUbss PREVIOUS>233723 NEXT> 233727 233729 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Hans und alle anderen,

: meine Antwort und der Kommentar von einem warscheinlich Vegetarier über
: fischen und jagen ...

da hier gerade das Forum reanimiert werden soll, nutz ich mal die Gelegenheit. Es gibt z.B. außer einer fleisch- und/oder gewaltfreien Lebenseinstellung noch andere, triftige Gründe gegen die Jagd auf "Trophäentiere", und zwar die nötige Wiederherstellung ehemals heimischer alter Buchenurwälder in Mitteleuropa. Der Zusammenhang Jagd <-> Zu hoher Wildbestand, also eine "hausgemachte" Überpopulation an jagdbarem Wild und den damit verbundenen (drastischen!) Problemen: Jahrhunderte währende forstliche Fehlplanung, Misswirtschaft und Raubbau, kann man mittlerweile in einigen populärwissenschaftlichen und biographischen Werken nachlesen. Ich empfehle als Einstieg mal folgende zwei Bücher, die von "Insidern" geschrieben wurden:

Peter Wohlleben: Der Wald. Ein Nachruf. Wie der Wald funktioniert, warum wir ihn brauchen und wie wir ihn retten können - ein Förster erklärt. Ludwig-Verlag. München.

Leckfeld, C.P. (2012): Tatort Wald. Georg Meister und sein Kampf für unsere Wälder. Westend-Verlag.

P.S.: Es geht in den Büchern nicht um Polemik gegen die Jagd oder den Forst, sondern um die Darlegung von Ursachen und Zusammenhängen.