SUBJECT>Kälte + Frost: Wann ist vom Genuß abzuraten? POSTER>Schwarzwaldpilzbub EMAIL>f.j.kircher@web.de DATE>1381402552 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p5B29F91E.dip0.t-ipconnect.de PASSWORD>aap/9VyMmHx/I PREVIOUS> NEXT> 237875 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Pilzfreunde!

Bei uns im St. Georgener Raum (ca. 700 - 900m ü.M.) wird es nachts derzeit zunehmend kälter. Fr. + Sa. ca. 1 Grad. Heute morgen hat es eine Weile sogar heftig geschneit!

Meine Fragen an euch:
1.) ist nach dem 1. (Boden)Frost bereits vom Genuss von Röhrlingen, Pfifferlingen und bspw. auch von Trompentenpfiffis oder Rötelritterlingen abzuraten auch wenn es in den Folgenächten wieder etwas wärmer in den wird?
2.)Gilt gründsätzlich: einmal (an-)gefroren und danach wieder quasi aufgetaut = Zerstörung der Zellstruktur und damit Ungenießbarkeit?
3.) Wenn jetzt ein paar Tag Frost vorherrscht und dann wieder eine wärmere Periode kommt(die Langzeitprognose besagt dies lt. Wetterbericht), die bis in den Nov. andauert, kann man dann wieder auf Speisepilzwachstum hoffen?

Übrigens: habe die letzten 2 Wochen extrem viele Steinis gefunden. Die Menge kann momentan locker mit 2006 mithalten! Auch Massen an Trompetenpfifferlingen und eine regelrechte "Invasion" von (viele ohne Madenbefall!)Maronen ist zu verzeichnen. Überhaupt ist in den hiesigen Wäldern (und wie ich lese bei vielen von euch auch) ein starkes Pilzvorkommen mit einer großen Artenvielfalt zu sehen.
Für uns Pilzliebhaber eine wahre Wonne, nach den trockenen Zeiten, nicht wahr?
Danke für eure Antworten. Lieben Gruß von Frankie