SUBJECT>Re: Diskussion Pilze Apps POSTER>Der Juergen EMAIL>juergen.marqua@arcor.de DATE>1383749576 IP_ADDRESS>HSI-KBW-149-172-219-41.hsi13.kabel-badenwuerttemberg.de PASSWORD>aaW3H9HFhUbss PREVIOUS>239792 NEXT> 239814 239849 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Nennette,
: Alles in allem eine gute Ergänzung zu Büchern und für mich
: ein kleines "Hirn" zum Mitnehmen ;)
ich finde das ein gelungenes Bild von Dir, was die Sache sehr gut verdeutlich: Da man sein eigenes Hirn nicht mehr belasten muss, weil man alle abrufbaren und verfügbaren Daten extern mit sich trägt, nimmt man in Kauf, dass das "Brain" auf lange Sicht verkümmert;-). Für uns Erwachsene, wo kaum noch was nennenswert Neues ins Hirn rein muss, ist das nicht so schlimm, aber Kinder und Jugendliche verlernen die grundlegendste Fähigkeit: Das Hirn als Speicher zu benutzen. Ich kenne keinen Pilzkundler, der nicht mindesten 200 Arten auswendig drauf hätte; Namen, Merkmale, lexikalisches Wissen dazu, und keiner von diesen Pilzfreaks hat sich das anhand von Smartphone-Applikationen angeeignet. Ich bezweifle auch, dass das geht. Apps sind für sowas nicht konzipiert, das sind kleine, spielerische Unterhaltungsprogramme, die den Alltag etwas bunter gestalten, und hin und wieder einen Pilzssammler dazu verleiten, einen Giftpilz einzupacken - da "der Pilz auf dem Display ja gefühlsmäßig genauso aussah!";-).
Grüßle
Jürgen