SUBJECT>Re: Ganoderma resinaceum? POSTER>Toffel EMAIL>LorSte05@web.de DATE>1406389907 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p54B38DA5.dip0.t-ipconnect.de PASSWORD>aaXfRi3yrFEsg PREVIOUS>244104 NEXT> 244224 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Klaus,
danke für deine Einschätzung.
Ich habe G. lucidum auch schon als Konsole am Stammgrund mit herablaufendem Stiel gefunden:
Bei Bernicchia wird wie folgt geschlüsselt:
"Basidiocarps sessile, applanate, sterile surface dull, with a thick, dark brown cuticle" => 2 ... G. applanatum, G. australe
"Basidiocarps sessile to stipitate, sterile surface shiny or dull, in the latter case with a resinous crust with different colours" => 3
Unter 3 steht dann:
"Basidiocarps perennial, sessile to pseudostipitate, sterile surface with a resinous crust, which melts when licked by a flame" => 4 ... G. resinaceum, G. pfeifferi
"Basidiocarps annual, stipitate, upper sterile surface with a laccate crust without a resinous layer, which does not melt when licked by a flame" => 5 ... G. carnosum, G. valesiacum, G. lucidum
In der italienischen Version des Schlüssels und in den Beschreibunen wird noch zu Streichholzflamme präzisiert. Ich wüsste allerdings nicht, dass es da Unterschiede zum Feuerzeug o. a. gibt. Vielleicht schmilzt die Kruste bei G. lucidum u. a. im Vergleich zu G. resinaceum u. a. so spät/erst bei großer Hitzeeinwirkung, dass sie als "nicht schmelzend" gilt. Wäre mir allerdings auch neu, denn eigentlich ist ja ausschlaggebend, ob die Kruste überhaupt zum Schmelzen zu bringen ist oder nicht.
Viele Grüße
Steffen