SUBJECT>Re: ...und schon wieder ein Erstfund! :-) POSTER>Heinz Ebert EMAIL>heinzjebert@web.de DATE>1408908114 IP_ADDRESS>p5DCCFFB8.dip0.t-ipconnect.de PASSWORD>aaFjTg7.IqOOI PREVIOUS>245248 NEXT> 245338 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Till, Holger & Sabine und die Übrigen,

Der Eichenstumpf ist nach 50 Jahren noch nicht verrottet. Die Wurzel noch viel länger. Bei Grabungsarbeiten wurde bei uns eine Wasserleitung aus Eichenholz gefunden, die nachweislich ca. 300 Jahre alt war. Die Geschichte zu der Leitung ist bekannt. Das lässt also hoffen für alle Eichhasen. ;-)
Beste Grüße, Heinz Ebert

: Hallo, Eichhasenentdecker,

: dass der Pilz im Fichtenforst vorkommt, ist gar nicht so selten. Ich glaube
: sogar, dass es bei der Mehrheit unserer Funde hier in Südostbayern der
: Fall ist. Wahrscheinlich lohnt sich ein Blick in die lokale
: Waldgeschichte, denn Hermann Jahn zitiert in seinem Klassiker
: "Mitteleuropäische Porlinge und ihr Vorkommen in Westfalen" von
: 1966: "Ferdinandsen & Winge schreiben, der Pilz könne sich nach
: dem Abholzen der Eichen und Buchen noch bis zu 30 Jahren an den
: vermodernden Stümpfen im nachfolgenden Fichtenforst halten." Wobei es
: sich sicher auch um vergrabenes Wurzelholz halten kann.

: Fragt sich, was passiert, wenn die 30 Jahre vorbei sind. Wahrscheinlich wird
: der Eichhase dann e c h t selten ... Oder die Verrottung des Laubholzes
: dauert noch länger. Interessant wäre es natürlich, wenn ein Ortskenner
: sagt, dass an der betreffenden Stelle nachweislich seit 100 Jahren nur
: Fichten gewachsen sind ...

: LG, Till