Gesendet von Leonie am 05. Oktober 1999 um 12:43 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Semmelstoppelpilz gesendet von Tomas Pfister am 05. Oktober 1999 um 09:52 Uhr:
Aloha!
Hast du welche gefunden? Cool! Ich wunder mich oft, warum der Semmelstoppeln in manchen Pilzbüchern so schlecht wegkommen. Ich hatte noch nie bittere Exemplare. Überalterte Pilze sollte man besser stehenlassen. Sie sind ausgezeichnete, sehr festfleischige Speisepilze - in Frankreich als Pieds au Mouton sehr beliebt.
Generell würde ich sagen, alle Zubereitungen, für die auch Pfifferlinge in Frage kommen. Der Unterschied ist gar nichtso groß! Ich würde die Pilze aber in nicht zu große STückchen schneiden. Gebraten wie geschmort sind sie als Mischpilz wie im Alleingericht delikat.
Allerdings sind sie, wie fast alle Pilze nicht zum Rohverzehr geeignet. Und getrocknet werden sie zäh!
mein Tip:
Die Stoppis in kleinen Würfelchen geschnitten mit einer SChalotte *knusperig* braten. Das ganze mit Balsamico ablöschen und etwas einreduzieren lassen und mit ein paar kalten Butterflöckchen aufmontieren. Mit schwarzem Pffer und Salz würzen.
Das ganze auf Tellern mit Ruccola und Kirschtomatenachteln geben! Mit frisch gehobelten Parmesan überstreuen. Dazu Fladenbrot... Und einen Rotwein der sich mit Säure versteht!
Total orgazmic pleasure! Ich wünsche Deinem Gaumen viel Spaß!
Sie schmecken aber auch sicher gut mit Speck und zwiebeln geschmort und mit einem Schuß süßer Sahne und dazu einen Semmelknödel!