Gesendet von Birgit am 28. November 1999 um 00:13 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Re: Effiziente Naturschutzstreife gesendet von Boris am 27. November 1999 um 16:57 Uhr:
Hallo Boris!
: Was mich darin bestaetigt, das Naturschutz der den Menschen ausgrenzt nie Bestand haben kann. Seltene Arten wie die Bergorillas haben nur deshalb ueberlebt, weil sie zur Zeit mehr Geld bringen wenn sie weiterleben. In solchen Laendern ist der Spielraum fuer idealistische Gedanken erheblich kleiner, als im reichen Norden. Aber es gibt ueberall Leute denen es immer "noch besser" gehen kann. :-P
Vor allen Dingen tun wir uns hier im reichen Norden unheimlich leicht dabei zu fordern, daß in den Entwicklungsländern Umweltschutz, Naturschutz, Klimaschutz etc. gefördert werden sollen. Wenn wir verlangen, daß Fehler, die wir ebenfalls in der Vergangenheit oft um unserer Bequemlichkeit willen und wider besseren Wissens begangen haben, nicht von den Entwicklungsländern wiederholt werden, müssen wir auch Unterstüzung dazu geben. Nicht nach dem Motto: Wir habens versaut und ihr dürfts ausbaden.
: Nun, besagte Dame hat einen ausgesprochen boesen Wachund, mit dem sie auch schon ihren Aufforderungen Nachdruck verliehen hat. :-) Natuerlich muss die Verhaeltnismessigkeit der Mittel gewahrt bleiben, das Stellen einer Gruppe Picknicker mit einem Wachhund macht einen ausgsprochen schlechten Eindruck fuer den Naturschutz.
Wenn das schon einen schlechten Eindruck macht, was bewirkt dann die Schreckschußpistole?
: Auch das Mitfuehren einer Schreckschusspistole kann sich zum Festhalten als nuetzlich erweisen (wer kann schon sagen ob das Ding nicht echt ist), ...
Das würde ich an deiner Stelle tunlichst unterlassen, wenn wir zum Einen von der Verhältnismäßigkeit der Mittel und zum anderen von der Gefährlichkeit ausgehen. Dieser Schuß wird nach hinten losgehen. Bedrohung mit einer Waffe, die nicht auf ANhieb als harmlos zu erkennen ist, wird wesentlich schwerer geahndet als jeder Verstoß gegen Naturschutzgesetze.
Gruß
Birgit